Pressemitteilung: Nachhaltigkeit in der Freien Wohlfahrtspflege: AWO startet Kampagne #WirArbeitenDran

Berlin, den 18.09.2020. Mit Beginn der Aktionstage Nachhaltigkeit des deutschen Rates für nachhaltige Entwicklung startet die AWO eine fünfmonatige Kampagne rund um die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

 

Unter dem Motto „Wir arbeiten dran!“ zeigt der Verband, welchen Beitrag die Freie Wohlfahrtspflege seit über hundert Jahren für eine nachhaltige Entwicklung leistet. Gleichzeitig soll Bewusstsein für neue Handlungsfelder wie Klimaschutz und nachhaltigen Konsum geschaffen und konkrete Projektideen für die nachhaltige Gestaltung sozialer Arbeit gesammelt werden.

 

Im Kern der Kampagne stehen die Berührungspunkte zwischen den 17 Zielen und den fünf Grundwerten der AWO Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz. Die Kampagne wird unterstützt von zahlreichen Aktionen in den bundesweit 18.000 Einrichtungen und Diensten der Arbeiterwohlfahrt. Aktionen und Projekte werden fortlaufend auf der Website www.wirarbeitendran.awo.org veröffentlicht und sollen als Praxisbeispiele und Anregungen für andere Engagierte und Träger dienen.

 

Die Kampagne startet mit dem Themenmonat zum AWO-Wert Gerechtigkeit und greift in jedem der vier Folgemonate einen weiteren Grundwert auf.

 

Dazu erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des Bundesvorstandes der Arbeiterwohlfahrt: „Wer Gerechtigkeit leben will, muss auch Klimagerechtigkeit leben! Nachhaltige Entwicklung kann nur funktionieren, wenn wir alle 17 Ziele gleichermaßen beachten. Wir als AWO leisten tagtäglich einen Beitrag zu vielen der 17 Ziele. Nachhaltige Entwicklung ist schon immer ein Kernthema der AWO gewesen. Aber wir müssen auch selbstkritisch sein, denn nicht zuletzt hinsichtlich des Umwelt- und Klimaschutzes und auch bei Fragen des nachhaltigen Konsums muss die AWO aktiver werden. Die Nachhaltigen Entwicklungsziele können uns hierbei als Maßstab dienen.“

 

Die nachhaltigen Entwicklungsziele wurden 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet und werden von Deutschland im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt. Bis 2030 soll so die Vision einer nachhaltigen Entwicklung verwirklicht werden. AWO Bundesvorstandsmitglied Brigitte Döcker dazu: „Die Verabschiedung der 17 Ziele durch die UN war eine Sternstunde der Nachhaltigkeitspolitik. Leider mangelt es in Deutschland aber noch an einer ambitionierten politischen Umsetzung. Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wird vielen Ansprüchen noch nicht gerecht. Mit unserer Kampagne wollen wir das Bewusstsein für die Verantwortung der Wohlfahrtspflege stärken und auch die Politik auffordern, sich der 17 Ziele stärker anzunehmen.“

 

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 312.000 Mitgliedern, mehr als 82.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie rund 237.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

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DRK Denzlingen übergibt Lunchpakete an die Seniorenwohnanlage Emmendingen

Der DRK Ortsverein Denzlingen übergab am 25.08.2020 rund 60 Lunchpakete für die Bewohnerinnen und Bewohner der AWO Seniorenwohnanlage Am Stadtgarten in Emmendingen.

Diese waren übrig geblieben vom Blutspendetermin am 24.08.2020 in Denzlingen und wurden von Edeka Rees und dem DRK Denzlingen finanziert.

 

(auf dem Bild v.l.r.: Frau Willaredt, Frau Sköries -beide AWO, Herr Schöchlin vom DRK Denzlingen)

 

Otto Männer GmbH spendet 50 Mundschutzhalter für Mund-Nasen-Schutz

Das Formenbau-Unternehmen Otto Männer GmbH hat einen Maskenbügel entwickelt, der medizinischem Personal beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes mehr Tragekomfort bietet. Vorletzte Woche wurden 50 Stück davon an die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen e.V. übergeben.

 

links AWO Geschäftsführer Denis Deiser – rechts Fabienne Rich Firma Otto Männer GmbH (Foto: F. Rich)

Bei der Übergabe an die AWO dankte der Geschäftsführer Denis Deiser dem Unternehmen, stellvertretend Fabienne Rich von der Firma Männer für diese umfangreiche Spende. Diese werden in erster Linie an die 9 Seniorenwohnanlagen in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen verteilt.

Die Maskenbänder werden kostenlos an regionale Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und an sonstige Einsatzkräfte abgegeben.

Bei Bedarf können diese sich direkt an die Firma Männer wenden per E-Mail unter info@maenner-group.com.

Neueröffnung Seniorenwohnanlage in Bad Krozingen

Wer träumt nicht davon, da zu wohnen, wo andere Urlaub machen? In der modernen Seniorenwohnanlage „Am Alamannenfeld“ wird Ihr Wunsch erfüllt. Mitten im Herzen des Breisgau — im Kurort Bad Krozingen — sind stillvolle und komfortable Wohnungen entstanden.

Zum 01.05.2020 wurde die neue AWO – Seniorenwohnanlage „Am Alamannenfeld in Bad Krozingen“ des AWO Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen e.V. in Betrieb genommen. Es ist die 9. Seniorenwohnanlage die der AWO Kreisverband betreibt.

Die Wohnanlage verfügt über 45 barrierefreie Wohneinheiten, aufgeteilt in 10 3-Zimmer- und 35 2-Zimmerwohungen. Alle Wohneinheiten verfügen über eine großzügige Einbauküche, Balkon oder Terrasse, Fussbodenheizung, elektrisch betriebene Rolläden.

Alle Wohnungen sind die Hausnotrufzentrale angeschlossen.

Die Wohnanlage verfügt über eine großzügige Tiefgarage sowie zwei Aufzüge. Durch gehobene und nachhaltige Bauqualität können Folge- und Nebenkosten geringgehalten werden.

Im Erdgeschoss befindet sich das AWO Büro und die Begegnungsstätte, welche an Vormittagen und zwei Nachmittagen besetzt ist.
Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich ein Stützpunkt des Regio-Pflegedienstes welchen wir als Kooperationspartner gewinnen konnten. Dadurch ist eine optimale Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner auch außerhalb unser Besetztzeiten z.B. nachts und an Wochenenden gewährleistet.

Derzeit beginnt der Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner, wir rechnen mit einer kompletten Belegung gegen Herbst, was unter anderem auch der Corona-Krise geschuldet ist.
Leider konnte die geplante Einweihung Ende April auch Corona bedingt nicht stattfinden. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die Leitung der Wohnanlage wurde Tamara Petereit-Jakob übertragen. Frau Petereit ist bereits seit 2016 bei der AWO BHE tätig, zuvor war sie in der Wohnanlage Staufen eingesetzt.

 

Lions Club spendet Tablets und Alltagsmasken

Tablets und Alltagsmasken sollen älteren Menschen und Pflegebedürftigen Kontakte ermöglichen – Lions Club Emmendingen spendete 45 Tablets und Mundschutzmasken an Senioren- und Pflegeeinrichtungen

Für ältere Menschen und Pflegebedürftige ist der Kontakt zu anderen Menschen in Zeiten von Corona entweder schwierig oder sogar unmöglich. Aufgrund der vom Land verordneten Ausgangs- und Besuchsverbote ist diese Bevölkerungsgruppe in den meisten Einrichtungen so gut wie isoliert.
Nach eingehender Recherche hat der Lions Club Emmendingen beschlossen, den Senioren- und Pflegeeinrichtungen in ihrem Vereinsgebiet Tablets zu spenden, um den Bewohnern den Kontakt zu ihren Angehörigen zumindest digital zu ermöglichen. Zusätzlich stifteten die Vereinsmitglieder 10.000 Alltagsmasken und 350 FFP2-Masken, die in den Betreuungsteams dringend benötigt werden. Die Mittel für die Spende stammen zum einen vom Hilfswerk Lions Club Emmendingen e.V. und zum anderen aus Mitteln von der Dachorganisation Lions International.

Heute übergab der gemeinnützige Verein die ersten drei Tablets und die Masken an die Seniorenwohnanlage „Am Stadtgarten“ in Emmendingen.

„Für uns ist es wichtig, dass die Bewohner der Einrichtungen in dieser schwierigen Zeit mit den Tablets Kontakt zu ihren Angehörigen aufnehmen können“, erklärte Lions-Präsident Philip Kary bei der Übergabe. Man habe sich im Vorfeld eingehend bei den Einrichtungen erkundigt, wo eine Spende sinnvoll eingesetzt werden könne. Die meisten Einrichtungen sprachen sich für zusätzliche Kommunikationsmittel aus.

„Wir freuen uns sehr, unseren Bewohnern den Kontakt zu ihren Angehörigen ermöglichen zu können“, bedankte sich AWO-Kreisverbands-Geschäftsführer Denis Deiser für die großzügige Spende. Man werde die Tablets allen Bewohnern zugänglich machen und für die notwendige Infrastruktur sorgen, versprach Deiser.
„Auch die Masken können wir sehr gut brauchen, da wir uns zu Beginn der Krise nicht an Hamsterkäufen beteiligt haben“, ergänzte Hausleiterin Ulrike Müller. Auch sie zeigte sich für die Spende sehr dankbar.
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule denke man nun außerdem über spezielle Seniorenkurse nach, um die Tablets auch nach der Krise weiter sinnvoll nutzen zu können.

Neben der Wohnanlage „Am Stadtgarten“ betreibt die AWO noch weitere acht Einrichtungen, von denen drei ebenfalls in den Genuss einer Spende des Lions Club Emmendingen kommen werden.