Spende der Sparkasse an die AWO

Gemeinschaft, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe sind gerade im Alter von unschätzbarem Wert. Sie schenken Lebensfreude, stärken das Wohlbefinden und lassen ein Gefühl echter Verbundenheit entstehen. Dank der großzügigen Unterstützung der Sparkasse können wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern auch weiterhin besondere Erlebnisse, wertvolle Begegnungen und viele unvergessliche gemeinsame Momente ermöglichen.

AWO Ortsverein Denzlingen gibt Schülerhort und Mensa an den AWO Kreisverband

Aus der Badischen Zeitung vom 30.05.2026

Der Ortsverein Denzlingen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat beschlossen, die Geschäftsfelder Schülerhort, Schülermensa und Flexible Nachmittagsbetreuung zum1. Januar 2027 anden AWO-Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald/Emmendingen (BHE) zu übertragen. Das geht aus einer Pressemitteilung des AWO-Ortsvereins Denzlingen hervor. Die Entscheidung fiel in der jüngsten Mitgliederversammlung.

Der Vorsitzende des Ortsvereins, Jürgen Kaufmann, erläuterte, dass dieser Schritt unumgänglich und keine spontane Entscheidung sei. Kaufmann führte aus, dass Projekte wie Hort und Mensa in der heutigen Zeit nicht mehr ehrenamtlich als „Feierabendaufgabe“ geführt werden könnten. Organisation, Personalfragen, Finanzverwaltung und die Umsetzung des immer aufwändigeren Regelwerks im Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung sowie der Umgang mit Behörden erforderten eine hauptamtliche Geschäftsführung. Die stellvertretende Vorsitzende Christel Bohlen ergänzte, dass der Umsatz der örtlichen AWO von rund 840.000 Euro im Jahr 2022 auf etwa 1,3 Millionen Euro im Jahr 2025 gestiegen sei. Zudem zeige die Zahl von mehr als 35 Beschäftigten in Voll- und Teilzeit, dass der Vorstand bereits seit Jahren an die Grenze der Belastbarkeit gekommen sei und durch die zunehmenden Regulierungen deutlich darüber hinaus, wie Kaufmann weiter erläuterte. Weiterlesen >>> badische_zeitung_2026-05-30_539616498

Aus Von Haus zu Haus vom 30.04.2026

Der Ortsverein Denzlingen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) überträgt die Geschäftsfelder Schülerhort, Schülermensa und Flexible Nachmittagsbetreuung zum 1.Januar 2027 auf den AWO Kreisverband BHE (Breisgau- Hochschwarzwald/Emmendingen). So lautet auf Vorschlag des Vorstandes der einstimmige Beschluss der mäßig besuchten Mitgliederversammlung der AWO Denzlingenam24. April im Foyer des Horts in der Stuttgarter Straße.

Damit geht eine lange Geschichte dieser beiden Einrichtungen von kleinsten Anfängen bis zu richtiggehenden Wirtschaftsbetrieben für den Ortsverband zwar zu Ende, verbleibt jedoch ungeschmälert in der Obhut und professionellen Geschäftsführung der AWO. Weiterlesen >>> 2026-04-30_Von_Haus_zu_Haus_Gufi__Hort_Mensa_gehen_an_AWO_Kreisverband

 

   

Große Weihnachtsspende der Volksbank Breisgau Nord eG – 52 soziale Einrichtungen in der Regio werden unterstützt

Große Weihnachtsspende der Volksbank Breisgau Nord eG. Große Spendenübergabe im kleinen Kreis (von links): Bernd Kern (Leiter Privatkundenberatung Volksbank Breisgau Nord eG) überreichte die Weihnachtsspende stellvertretend für 52 soziale Einrichtungen an Denis Deiser (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen e.V.), Nicole Schweizer (Kirchliche Sozialstation Elz-Glotter, Denzlingen) und Klaus Brosys (Förderverein Haus Johannes e.V., Bahlingen). Foto: Volksbank Breisgau Nord eG

Große Weihnachtsspende der Volksbank Breisgau Nord eG.
Große Spendenübergabe im kleinen Kreis (von rechts): Bernd Kern (Leiter Privatkundenberatung Volksbank Breisgau Nord eG) überreichte die Weihnachtsspende stellvertretend für 52 soziale Einrichtungen an Denis Deiser (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen e.V.), Nicole Schweizer (Kirchliche Sozialstation Elz-Glotter, Denzlingen) und Klaus Brosys (Förderverein Haus Johannes e.V., Bahlingen).

Foto: Volksbank Breisgau Nord eG

Quelle: Emmendingen : Große Weihnachtsspende der Volksbank Breisgau Nord eG – 52 soziale Einrichtungen in der Regio werden unterstützt – RegioTrends

Neues Werbefahrzeug für die AWO

 

Neues Werbefahrzeug für die AWO – Herzlichen Dank an unsere Sponsoren! 🚗❤️

Dank der großzügigen Unterstützung unserer Sponsoren dürfen wir uns über ein neues Werbefahrzeug freuen! Dieses Fahrzeug wird künftig im Einsatz sein, um unser Essen-auf-Rädern-Angebot und weitere soziale Unterstützungsleistungen zuverlässig zu ermöglichen.

Viele hilfsbedürftige Menschen in unserer Region sind darauf angewiesen, ihr warmes Essen täglich nach Hause geliefert zu bekommen. Durch Ihr Engagement helfen Sie mit, dass diese wichtige Versorgung auch weiterhin gesichert bleibt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren für Ihre wertvolle Unterstützung! 🙏

Pressemitteilung: Liga Verbände besuchen Europaparlament

Zu Gast bei Vivien Costanzo MdEP

Auf Einladung der Abgeordneten im Europaparlament, Vivien Costanzo (SPD), waren die Geschäftsführungen der Verbände der Liga der freien Wohlfahrtspflege aus dem Landkreis Emmendingen im Europaparlament. Die Einladung ging zurück auf das vor der Europawahl im vergangenen Jahr von der Liga mit Frau Costanzo geführte Gespräch. Nach dem Besuch der Plenarsitzung im Parlament in Straßburg stand das Gespräch mit Frau Costanzo im Mittelpunkt der Reise. Es ging um die Planung der neuen Haushaltperiode und in diesem Zusammenhang um die Mittel des Europäischen Sozialfonds, mit dem auch Projekte im Landkreis Emmendingen gefördert werden. Knackpunkt ist, dass die EU plant, die Regionalisierung, das meint die Verteilung der Projektmittel über die Bundesländer, abschaffen will. Dies ist nicht im Sinne der Verbände, da die Möglichkeit auf lokale Bedürfnisse zu achten, verloren gehen würde. Zudem waren Armut und Mobilität innerhalb der EU Themen des Gesprächs. Der Austausch der Organisationen, die vor Ort die soziale Arbeit machen, und den politisch Verantwortlichen wurde als sehr wertvoll empfunden und soll fortgesetzt werden.

Das Foto zeigt von links Rainer Leweling (Caritasverband), Denis Deiser (Arbeiterwohlfahrt), Vivien Costanzo (MdEP), Alexander Breisacher (Deutsches Rotes Kreuz), Cäcilia Jörger (Diakonisches Werk) Bild: Caritasverband

Essen auf Rädern im Südlichen Breisgau: AWO übernimmt Service von der Caritas – Rund 100 Mittagessen täglich

Pressemitteilung

Essen auf Rädern im Südlichen Breisgau: AWO übernimmt Service von der Caritas – Rund 100 Mittagessen täglich

 

Der AWO Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen e.V. übernimmt ab dem 01.01.2025 im südlichen Breisgau den beliebten „Essen auf Rädern“-Service des Caritasverbandes für Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Damit wird sichergestellt, dass auch weiterhin täglich rund 100 frisch zubereitete Mittagessen an bedürftige und ältere Menschen in der Region ausgeliefert werden.

 

Der Übergang der „Essen auf Rädern“-Leistungen von der Caritas zur AWO stellt eine wichtige Weichenstellung dar, um den Service auch in Zukunft auf hohem Niveau fortzuführen.

„Wir freuen uns, diese wertvolle Dienstleistung im Südlichen Breisgau fortzuführen und den Menschen vor Ort auch künftig eine warme, gesunde Mahlzeit nach Hause zu bringen“, erklärt Denis Deiser, Geschäftsführer des AWO Kreisverbandes. „Der Service ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und trägt zur Verbesserung der Lebensqualität der Empfänger bei.“

Ab sofort werden die rund 120 Mittagessen täglich – 7 Tage die Woche – an die Haushalte der Kunden in der Region ausgeliefert. Die verschiedenen Menüs der Firma Feinkost Zahner umfassen abwechslungsreiche und ausgewogene Gerichte, die auf die Bedürfnisse der Senioren und anderen Empfänger abgestimmt sind.

 

Der Übergang zur AWO bedeutet für die Kundinnen und Kunden keine Veränderungen in der Qualität oder der Lieferung. Die Caritas ist froh, einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben den Service weiterhin zuverlässig und professionell anbieten zu können.

 

Interessierte, die den „Essen auf Rädern“-Service der AWO in Anspruch nehmen möchten, können sich ab sofort unter der Telefonnummer 07641-91491-30 oder per E-Mail essen-auf-raedern@awo-bhe.de anmelden.

 

 

Liga der freie Wohlfahrtspflege: Woche der Armut

Woche der Armut: Liga der freien Wohlfahrtsverbände fordert mehr Respekt und Gerechtigkeit für Leistungsempfänger*innen

In der diesjährigen „Woche der Armut“ macht die Liga der freien Wohlfahrtsverbände auf die zunehmende Polarisierung und populistischen Tendenzen gegenüber Leistungsempfänger*innen aufmerksam. „Wir beobachten eine deutliche Zunahme von populistischen Aussagen, sowohl in den Medien als auch in der Politik“, sagt Rainer Leweling vom Caritas Verband. „Diesen Stimmungen wollen wir mit Fakten entgegentreten“, ergänzt Anja Alexandersson vom Diakonischen Werk.

Die Liga kritisiert die pauschale Verurteilung von Menschen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Häufig würden diese Menschen als faul abgestempelt, ohne ihre tatsächliche Lebenssituation zu berücksichtigen. Dabei ist es eine gesellschaftliche Realität, dass eine Gemeinschaft nur so stark ist wie ihre schwächsten Mitglieder. „Statistiken zeigen klar, dass eine Gesellschaft nur dann stabil bleibt, wenn die Einkommensunterschiede zwischen Arm und Reich gering sind“, betont die Liga.

Auf dem Foto: Die Liga der freien Wohlfahrtsverbände des Landkreis Emmendingen: v.l.n.r.: Norbert Köthnig (der Paritätische), Denis Deiser (AWO), Rainer Leweling (Caritas Verband), Anja Alexandersson (Diakonisches Werk), Alexander Breisacher (DRK)

 

Was bedeutet Armut?

Laut Definition gilt jemand als arm, wenn er oder sie weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens zur Verfügung hat. Diese Schwelle variiert je nach Region und der dortigen Verteilung von Wohlstand. „Für mich zeigt sich Armut zum Beispiel darin, wenn Familien sich keinen Kindergeburtstag leisten oder nicht in den Urlaub fahren können“, erklärt Alexander Breisacher, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emmendingen. Denis Deiser, Geschäftsführer der AWO, fügt hinzu: „Besonders sichtbar wird die Altersarmut in Pflegeeinrichtungen. Die finanzielle Not vieler Senior*innen ist erschütternd.“

Vielfältige Gruppe der Leistungsempfänger*innen

Wer sind die Leistungsempfänger*innen? Diese Gruppe ist äußerst heterogen. Sie umfasst Menschen, die erwerbsunfähig sind, aber auch solche, die arbeitsfähig sind, jedoch aufgrund von schwierigen Lebensumständen keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Dazu gehören auch viele Frauen, die sich in der sogenannten Care-Arbeitsfalle befinden – sie widmen sich der unbezahlten Arbeit wie der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen und sind später häufig von Altersarmut betroffen.

Bürgergeld und Sozialbudget

Trotz der hitzigen Diskussionen macht das Bürgergeld nur vier Prozent des Sozialbudgets aus. „Es stellt sich die Frage, wie sinnvoll es ist, hier weiter zu kürzen“, sagt Anja Alexandersson. Norbert Köthnig, Sprecher des Paritätischen geht noch weiter: „Ich bin stolz darauf, in einem Sozialstaat zu leben. Soziale Teilhabe ist ein grundlegender Pfeiler unserer Demokratie. Und dafür zahle ich gerne meine Steuern.“ Der Fokus auf die positiven Aspekte unseres Sozialsystems, wie das moderne Teilhabegesetz, fehlt jedoch oft in der öffentlichen Debatte.

Sorge vor Rechtsruck und Stigmatisierung

Die Liga äußert zudem ihre Besorgnis über die zunehmende Ausnutzung der Unsicherheiten und Ängste der Menschen durch rechtspopulistische Strömungen. Besonders kritisch sehen die Verbände die jüngsten Einwanderungsregelungen, die sie als eine Belastung „auf dem Rücken der Schwächsten“ empfinden. Die neu eingeführte Bezahlkarte für Migrant*innen sei ein Beispiel für Stigmatisierung, das das eigentliche Problem nicht lösen werde.

Klare Forderung: Verantwortung der Politik und Gesellschaft

Die Liga der freien Wohlfahrtsverbände appelliert eindringlich an Medien und Politik, gegen die zunehmende Stimmungsmache vorzugehen. „Es ist die Verantwortung von uns allen, ein gerechteres und solidarischeres Miteinander zu fördern“, so der abschließende Appell der Runde.

AWO Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen gewinnt FAIRways Förderpreis

links nach rechts: Fr. Böhm (Projektkoordinatorin) Hr. Wienecke (Sponsorenvertreter SC Freiburg) Fr. Meier (Hausleitung)

 

Für das Projekt „Gemeinsam Generationen stärken – Betreutes Wohnen zu Hause“ hat der AWO Kreisverband Breisgau Hochschwarzwald e.V. den FAIRways Förderpreis des SC Freiburg in Höhe von 3000€ gewonnen.

Nach der offiziellen Preisübergabe am 09.09.2024 im Europa Park Stadion, wurden wir von den Sponsoren besucht und konnten unser Projekt noch detaillierter vorstellen.

Herr Malte Wienecke als Vertreter des SC Freiburg (Sponsor) konnte sich in der Wohnanlage Teningen ein Bild über unsere Angebote der „offenen Begegnungsstätte“ machen und Frau Böhm (Projektkoordinatorin) berichtete ihm über die Abläufe des Betreuten Wohnens zu Hause.

Im Gespräch bei Kaffee und Kuchen wurden aktuelle Probleme im Bereich Ehrenamt und Kooperationsmöglichkeiten und spannende Ideen für die Zukunft mit den Verantwortlichen des Projektes und den Betreuten aufgegriffen.